Erstellt am 01 Juni 2013

In Kapstadt findet am 08.06.2013 im Mount Nelson Hotel ein „Rhino-Event“ statt. Unter dem Namen „I will be your voice“ wird in einem Galaabend mit der bekannten Band „Freshly Ground“ und zahlreichen Veterinären sowie Rhino-Organisationen auf das große Problem des Rhino Poaching hingewiesen und aufgeklärt. www.iwillbeyourvoice.co.za

Nashörner vom Aussterben bedroht!
„Es war ihr erstes Baby. Es wimmerte leise. Der frisch gebackenen Mutter blieb keine Zeit zum Ausruhen. Sie wusste das sie fort musste. Ihr einziger Instinkt galt dem Schutz ihres neugeborenen Babys. Sie senkte den Kopf und stupste es sanft an, das kleine Wesen fand seine wackeligen Beinchen. So legten Mutter und Kind eine Strecke von einigen hundert Metern hin, ehe sie sich eine Pause gönnten.
Die Mutter – eine aggressive Einzelgängerin – gönnte sich den kurzen Luxus liebevoller Gefühle. Sie war sich eines wesentlichen Umstandes nicht im Geringsten bewußt…“.
Die Geburt eines Spitzmaulnashorns tief in der Wildnis von Zululand, dieses winzige Wesen symbolisierte Hoffnung. Hoffnung für eine Spezies, die so sehr vom Aussterben bedroht ist. Es gibt nur noch wenige frei lebende Exemplare auf der Erde. Hoffnung auch, das dieses Baby Gelegenheit haben würde zu leben und sich fortzupflanzen. Hoffnung, dass der Mensch in seiner wahnsinnigen Gier nach den angeblich aphrodisierenden Kräften der Hörner, dieses hier nicht finden und töten würde.
Das Nashorn zählt mittlerweile zu den seltensten Großsäugetieren der Welt. Nashörner in Südafrika sind vom Aussterben bedroht und in den Nationalparks werden diese herrlichen Wildtiere immer noch von Wilderern gejagt. In ganz Afrika gibt es nur noch 11.000 Nashörner, wobei fast 9.000 Tiere davon in Südafrika in verschiedenen Nationalparks leben.
Laut der Aussage durch die Abteilung für Umweltangelegenheiten, ist die Zahl der gewilderten Nashörner allein in Südafrikaseit Anfang dieses Jahres auf 367 angestiegen. Am Montag dieser Woche lag die Zahl „noch“ bei 350, in nur wenigen Tagen sind damit 17 weitere Tiere gewildert worden.

Der Kruger National Park ist mit 247 Tieren seit Anfang des Jahres weiterhin am stärksten betroffen. Experten zufolge ist es möglich, das in 5 Jahren keines der prähistorisch anmutenden Tiere mehr leben wird.

DEA-Sprecher, Albi Modise, sagte, die Zahl der Verhaftungen im Zusammenhang mit Wilderei liegt nun bei 114. Insgesamt sind 50 mutmaßliche Wilderer allein im Kruger National Park festgenommen worden.

Es geht darum weltweit auf die grausamen Zustände aufmerksam zu machen. Allein Europa könnte mit einem Rettungsplan für diese beeindruckenden Tiere beispielhaft vorangehen!

Europa könnte mit einem Aufruf für ein Verbot jeglichen Nashorn-Handels das Blatt wenden wenn im Juli die nächste entscheidende Konferenz zum Handel mit Wildtierprodukten stattfindet.

Seit Jahren kämpfen zahlreiche private und öffentliche Reservate verzweifelt um den Schutz der Tiere.
So auch die Chipembere Rhino Foundation die gemeinsam durch Chantelle und Brent Cook im November 2010 ins Leben gerufen wurde. Der Anlass war ein Trauriger, das Amakhala Game Reserve im Eastern Cape von Südafrika, verlor auf tragische Weise zwei Nashörner durch die Hand skrupelloser Wilderer.
Dieser verheerende Verlust, in nur einer einzigen Nacht führte zu der weitreichenden Entscheidung, sich mit aller Kraft für die Erhaltung der Nashörner einzusetzen und dem Wildern ein Ende zu setzen.
Am 8. Juni wird unter der Chipembere Rhino Foundation ein Spendenevent in Kapstadt ins Lebengerufen „I WILL BE YOUR VOICE“, bei dem unter anderem die international bekannte südafrikanische Band „Freshlyground“ auftritt, der bekannte Tierarzt Dr. Will Fowlds über Möglichkeiten der Regeneration spricht und eine Auktion für Spenden stattfinden wird.
Suedafrika-TV ist tief betroffen und wird das Event mit der Kamera begleiten und im Anschluss über die Arbeit der Foundaton ausführlicher berichten.
Mehr finden sie auch auf www.chipembere.org

 

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