Erstellt am 06 Oktober 2013

Wer eine Auszeit vom hektischen Kapstadt oder vom lauten Johannesburg braucht, sollte sich auf den Weg zur Wild Coast machen. Der traumhaft schöne Küstenabschnitt liegtam indischen Ozean zwischen East London und Durbanund gehört zur Provinz ‚Ostkap‘. Mit langen Sandstränden und Wäldern entlang der Küste bietet die Wildcoast einen Rückzugsort für jeden Naturliebhaber, der eine Pause von der City braucht.

Die Wildcoast besticht durch seine ruhige, einsame Landschaft, denn bisher ist ein Großteil des Küstenabschnittes vom Massentourismus verschont geblieben. Heutzutage hat die Wild Coast kaum noch natürliche Häfen und lediglich spektakuläre, alte Schiffswracks erinnern an die frühere Schiffshavarie.

An dem 270km langen Küstenabschnitt führen keine direkten Straßen entlang. Deshalb sollte man in seine Wanderschuhe schlüpfen und das Gebiet zu Fuß erkunden. Ein steiler Auf- und Abstieg erwartet Besucher, bis sie endlich den endlos langen, weißen Sandstrand sehen. Der Weg führt vorbei an alten Bauernhöfen, kleinen Flüssen und dichtem Gestrüpp. In den üppigen Wäldern sammeln Medizinmänner noch heute Kräuter für ihre Tinkturen. Folglich hat sich die Wild Coast ihren Namen redlich verdient, denn der Küstenabschnitt zeichnet sich besonders durch seine dschungelartigen Wälder aus.

Den einsamen Strand entlang sehen Besucher oft weit und breit keine Fußabdrücke von anderen Touristen. Dafür sieht man mit großer Wahrscheinlichkeit Delphine und Wale, die ihre Flossen aus dem Wasser recken.

Eine Route von der ‚Bulungdula Loge‘ bis zum ‚Wild Zumbani Hostel‘ besticht durch feine Sandstrände, die plötzlich durch felsige, ins Meer ragende, Steinwände unterbrochen werden.

Ein weiteres Highlight bietet das „Hole in the Wall“ wenn man vom ‚Wildlife Zumbani Hostel‘ in Richtung Nordosten wandert. Die Urlauber erwartet ein faszinierendes Naturwunder, nämlich ein Tor mitten im Ozean, das einmal mehr die atemberaubende Schönheit Südafrikas beweist.

Titel-, Symbolfoto:  Ronald Glasscoe

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H.-Jürgen Kus

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