Erstellt am 25 September 2013

Vom 17. bis 21. November 2013 macht sich der erste StartupBus Africa auf den Weg von Zimbabwe nach Südafrika. 40 Teilnehmer, ein Bus und ein einzigartiges Ziel: Die Vernetzung und Zusammenarbeit internationaler Entrepreneurs mit ihren Mitstreitern auf dem afrikanischen Kontinent. Das Teilnehmerfeld des Busses wird je zur Hälfte aus internationalen und afrikanischen Young Innovators bestehen. In Cape Town angekommen, findet am 21. November der abschließende Pitch im Rahmen der Global Entrepreneurship Week „Get in The Ring“ statt, den eine Jury aus renommierten Unternehmens- und Medienvertretern bewertet. Im Idealfall finden sich unter den Jurymitgliedern und Konferenzteilnehmern bereits Investoren, die die entwickelte Geschäftsidee Realität werden lassen.
Auf ihrem Weg von Harare nach Cape Town tauschen sich die „Buspreneurs“ in regionalen StartUp- Hubs mit erfolgreichen Unternehmern der Region aus. Die ambitionierten Jungunternehmer sollen von erfahrenen Entrepreneurs lernen, welchen Hindernissen sie bei der Unternehmensgründung in den Gebieten der Subsahara ausgesetzt sein können – und wie sie diese Probleme lösen. Zugleich handelt es sich bei den Treffen um aktives Networking: Designer, Programmierer und Business Developer finden sich im Bus selbständig in Teams zusammen. So erarbeiten sie aus ihren praktischen Erfahrungen und dem Austausch vor Ort schließlich handfeste StartUp-Konzepte.

„StartupBus Touren in den USA und Europa haben gezeigt, dass die Entrepreneurs die entstandenen Kontakte auch nach der Fahrt intensiv pflegen, kontinuierlichen Wissensaustausch betreiben und neue Geschäftspartner finden. Die Vernetzung afrikanischer Entrepreneurs gerade im Bereich der Tech-Medien ist in Anbetracht des rasant wachsenden Marktes von immanenter Wichtigkeit“ so Fabian Guhl, Co-Founder von StartupBus Africa.

Maja Andejelkovic, Mitarbeiterin bei infoDev, einem Weltbankprogramm zur Förderung von Entrepreneurship im Bereich Techmedien zeigt sich begeistert vom ehrenamtlichen Engagement des StartupBus Africa Teams:

„Das Modell von StartupBus Africa ist neu und unkonventionell – und die trotz gewisser Unwägbarkeiten ungebrochene Abenteurlust des Projekt- Teams ist zugleich etwas, das sie mit vielen jungen afrikanischen Entrepreneurs gemein haben. Das Projekt ist einzigartig und besitzt das Potential, die Neugier erfahrener Mentoren und talentierter Entrepreneurs zu wecken und zugleich die Aufmerksamkeit von Investoren auf die Wachstumspotentiale des Kontinents zu lenken. Wir werden das Projekt mit großem Interesse verfolgen.“

Der thematische Fokus des StartupBus Africa liegt auf den Bereichen Mobile, Healthcare und Energy. Experten sind sich einig, Startupbusdass diese Bereiche mit zu den größten Wachstums- und Entwicklungspotentialen des Kontinents gehören. Zugleich können Lösungen in diesen Themengebieten dabei helfen, einige der elementaren Probleme der Region zu bewältigen. Die kreativsten Köpfe aus diesen Bereichen nachhaltig zu vernetzen und ihnen zu helfen ihre Visionen Wirklichkeit  werden zu lassen: Das ist das Ziel des StartupBus Africa 2013.

Teilnahmeinteressierte Entrepreneurs können sich noch bis zum 15. Oktober auf www.africa.startupbus.com bewerben. Finanziert wird das Programm durch Sponsorings und Crowdfunding. Über die Plattform indiegogo (http://www.indiegogo.com/projects/startupbus-africa) können Interessierte die Tour schon ab fünf Euro unterstützen. Wer als Sponsor live in Kapstadt dabei sein will, kann sich mit einem größeren Sponsoring-Paket den Besuch der Pitch-Veranstaltung inklusive Flug und Logis sichern. Über StartupBus: StartupBus ist ein ehrenamtlich geführtes non-profit Programm von Entrepreneurs für Entrepreneurs. Es hat sich in den USA und Europa längst zu einer festen Größe im Bereich Entrepreneurship entwickelt. Der erste StartupBus fuhr 2009 in den USA. Seither sind jährlich mehr als ein Dutzend Busse in den verschiedensten Metropolen der Welt auf Tour.

Teilnehmer gründeten im Anschluss an den StartUpBus erfolgreich Unternehmen und finden im Bus jedes Jahr neue Mitarbeiter, Arbeitgeber, Co-Founder oder Geschäftspartner. In Europa fahren vom 27.-30. Oktober die nächsten sechs Busse aus Berlin, London, Paris, Valencia, Amsterdam und Rom zum finalen Treffpunkt nach Wien.

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Sven Klawunder

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