Erstellt am 30 Oktober 2013

Angekommen in Südafrika muss sich jeder Tourist erst einmal in dem „Verkehrschaos“ zurecht finden. Lautes Hupen, der Linksverkehr und die Verkehrsregeln sorgen anfangs sicherlich für Verwirrung. Aber keine Sorge, nach einer Weile hat man sich auch an die Verkehrsordnung gewöhnt und bekommt den Durchblick im „Verkehrs – Wahnsinn“ Südafrikas. Aber welches Fortbewegungsmittel ist am besten für Ihre Reise geeignet und was müssen Sie beachten? Lesen Sie weiter und finden Sie es heraus!

Wenn Sie in der Stadt wohnen und schnell von A nach B kommen möchten, ist es am einfachsten den Minibus zu nehmen. Dieser ist für Abenteuerlustige zu empfehlen. Denn die zum Teil rasante Fahrweise der Minibus – Fahrer ist nichts für schwache Nerven. Außerdem sind die Minibusse oft sehr überfüllt und besonders zur rush hour nehmen viele Einheimische den günstigen Minibus um nach Hause zu gelangen. Für wenige Euro kommt man auch an weiter entferntere Ziele. Eine offizielle Haltestelle gibt es nicht. Die Minibusse halten einfach am Straßenrand, der Taxifahrer oder sein „Helfer“ rufen laut die Fahrtrichtung und die Leute steigen ein bzw. aus.

Eine Alternative ist das Taxi. Die Taxis sind verhältnismäßig günstig, jedoch sollte man sich vor Ort informieren, welche Taxiunternehmen seriös sind und Sie nicht übers Ohr hauen! Wichtig: Achten Sie auf einen Tachometer! Denn sonst wird das Bezahlen eine reine Verhandlungssache.

Flexibler ist man dagegen mit einem Mietauto. Auch hier gilt: Augen auf und besonders vorausschauend fahren! Nach etwas Fahrpraxis gewöhnt man sich jedoch schnell an den Linksverkehr und die Fahrweise der Südafrikaner.

Für weit entfernte Ziele gibt es extra Unternehmen, die Fahrten mit Fernstreckenbussen anbieten. Die Busse sind gut ausgestattet und halten alle paar Stunden an modernen Raststätten. Sie sollten bei der Fahrt mit dem Fernstreckenbus jedoch beachten, dass Sie ihr Reiseziel nicht nachts erreichen, da die Endhaltestellen oft etwas außerhalb liegen. Eine praktische Alternative für junge Leute ist der ‚BazBus‘. Diese Transportoption wird vor allem von Backpackern genutzt, da man in diesem Bus garantiert Gleichgesinnte aus den verschiedensten Ländern trifft, die eventuell sogar die gleiche Reiseroute im Sinn haben. Der ‚BazBus‘ lohnt sich vor allem wenn man den Ort oft wechseln will und dabei auch noch nette Kontakte knüpfen möchte.

Eine weitere Alternative ist der Zug. Dieser ist vor allem in der Rushour sehr voll. Als Tourist ist es empfehlenswert Tickets für die erste Klasse buchen. Die Tickets sind im Vergleich zu Deutschland sehr günstig. Sie sollten es allerdings vermeiden nachts mit dem Zug zu fahren. Verspätungen und ausgefallene Züge sollten zudem immer mit im Zeitplan berücksichtigt werden.

Eine sehr praktische, jedoch auch die teuerste Variante um in Südafrika sein Ziel zu erreichen, ist das Fliegen. Mit dem Flugzeug können Sie bequem und sicher in jede Ecke des Landes reisen.

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H.-Jürgen Kus

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