Erstellt am 10 September 2013

In Johannesburg wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Frauengefängnisses eine riesige begehbare Plüsch-Vagina aufgebaut. Die Künstlerin Reshma Chhiba will mit ihrem „Kunstwerk“ Aufsehen erregen und die Menschen auf die Macht der Frauen aufmerksam machen. In dem ehemaligen Gefängnis waren viele weibliche „Kämpferinnen“ untergebracht, so die Vagina-Erbauerin.

Wie Medien jetzt bereits berichten, stößt die Protest-Kunst jetzt bereits auf zahlreiche Empörung in Südafrika. Viele sprechen von Pornografie statt Kunst.

Die Künstlerin will zudem auf die Vergewaltigungen im Staat aufmerksam machen. Sie sieht ihr Kunstwerk als vertretbar und das die Besucher sogar die Schuhe vor dem Betreten des Gebildes ausziehen müssen, sieht sie sogar als Verehrung der Weiblichkeit an.

Ob das Kunstwerk ein Museumsbesuch im alten Gefängnis in Johannesburg wert ist, muß jeder Besucher selbst entscheiden…eines hat die Künsterin jedoch bereits jetzt schon erreicht: AUFMERKSAMKEIT

Foto: Johannesburg Copyright: Flying Media

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Sven Klawunder

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