Erstellt am 18 Dezember 2013

Auf einer Safari macht man schnell Erfahrung mit der südafrikanischen Tierwelt. Die Höhepunkte einer solchen Safari sind die Tierbeobachtungsfahrten oder der Busch-Walk bei denen man Auge in Auge die Tiere erleben kann.
Für den ein oder anderen Gourmet geht die „hautnahe“ Begegnung mit der Tierwelt dann oft am Abend beim Abendessen weiter. Hier dann Auge in Auge auf dem Teller.
Wir haben die heimische Spezialität getestet und wollten wissen: Wie geht es eigentlich mit den Mopani-Würmern?
Nachdem die teils großen teils pelzig aussehenden Würmer vom Baum geangelt wurden ( und hier gab es Hunderte) wurden sie direkt in die Küche gebracht. Die Tiere sollten eine gewisse Größe und entsprechendes Alter haben, teilt uns der Wurmexperte mit.
Die Köchin kontrolliert die Würmer mit geschulten Blick und hält alle Tiere für entsprechende gute kulinarische Qualität.
Für die Würmer ein letzter Atemzug und dann der freie Fall in die heiße Friteuse. Hier werden sie nun einige Minuten heiß frittiert.
Stolz präsentiert uns die Köchin nach kurzer Zeit das Ergebnis. Rund fünfzig knusprig frittierte Mopani Würmer stehen zum Genuss bereit.
Für unsere Redakteure vor Ort nicht ganz ohne Nebengedanken, denn schließlich hat man die Tierchen vorher am Baum krabbeln gesehen. Dann die erste Überwindung. Mit zwei Fingern die ganze Raupe hinein in den Mund, kur zerbissen und hinunter damit. Etwas stachelig und beim kauen etwas ungewohnt. Geschmacklich vergleichbar mit Geflügelfleisch und garnicht mal so schlecht 🙂
Rund 6 Würmer haben wir pro Kopf verspeist und die Erfahrung war interessant.
Wer es probieren möchte, sollte baum Kauen aufpassen, denn die Würmer Haben in der Tat eine stachelige Haut. Übrigens als Beilage empfehlen wir lediglich eine Scheibe Brot damit das Geschmackserlebnis nicht durch andere Komponenten verfälscht wird… Guten Appetit!

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