Erstellt am 15 Januar 2014

Im Krüger Nationalpark kam es zu einem folgenschweren Unfall mit einem Elefantenbullen.

Bei sogenannten Self-Drive-Safaris können Touristen mit dem eigenen Wagen durch das Gebiet fahren und auf Tierbeobachtung gehen. Was nicht heißt, das man mit dem Fahrzeug direkt in die Tierherden hineinfahren kann oder soll. Genau dies hat jetzt ein Paar im Krüger Nationalpark gemacht.

Mit ihrem Kleinwagen fuhren sie so nah an den Elefantenbullen heran, daß dieser sich dadurch dermaßen gestört fühlte und daraufhin das Auto umwarf. Immer wieder griff der Elefant das Auto an und demolierte den Wagen bis zur Unkenntlichkeit. Die beiden Insassen kamen noch einmal mit dem Schrecken davon, bzw. mussten sich mit leichten Verletzungen behandeln lassen.

Der Elefantenbulle hat hier leider am Ende jedoch dann doch den Kürzeren gezogen, denn man beschloss das Tier zu töten, da er bereits mehrmals agressiv aufgefallen war.

Ein großer Fehler der Touristen, denn sie sind eindeutig viel zu nah an den Bullen herangefahren und haben sich ihm noch sogar in den Weg gestellt. Das auch der Krüger Park kein Zoo ist, verstehen immer wieder Touristen einfach nicht. Durch Unvorsichtigkeit und falsches Verhalten passieren immer wieder Unfälle. Oftmals sind die Tiere jedoch nur in ihrem eigenen Schutzverhalten oder werden massiv in ihrem Gebiet gestört.

Ein Armutszeugnis, denn das ist es doch genau was man durch nachhaltigen Tourismus verhindern will. Der Mensch ist schliesslich in das Gebiet der Elefanten eingedrungen… Nur weil die Touris zu blöd sind sich an Regeln zu halten musste der stolze Elefantenbulle sterben. Hoffentlich denken die zwei „Elefanten-Touris“ über ihr Verhalten nach!

Apell an alle Safari-Touristen: Vorher rundum informieren und sich an die Regeln halten! Letztendlich sind wir Gast im Busch und werden von den Tieren, wenn wir uns entsprechend Verhalten respektiert und aktzeptiert.

Foto: Archivbild (Flying Media)

 

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Sven Klawunder

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