Erstellt am 04 November 2014

Diese wunderschöne Tradition des „Sundowners“  ist etwas, dass alle Kapstädter (Capetonians) verbindet und wer es einmal miterleben durfte weiss auch warum.

Eine kühle Flasche Wein im Rucksack, ein paar Freunde im Schlepptau und los gehts auf den Signal Hill, den ehemaligen Signalposten vom Tafelberg. Egal ob nach einem anstrengenden Arbeitstag im Büro oder als Abschluss eines entspannten Urlaubstages; der Sonne zuzuschauen, wie sie langsam im Ozean ertrinkt hat etwas unglaublich beruhigendes und lässt den Kopf mal ganz klar werden.

Ob mit dem Auto oder zu Fuss, sobald der Himmel in wärmeres Licht getaucht wird, pilgern Familien, Freunde und Pärchen zur Spitze des grünen Hügels. Wer keine eigene Picknickdecke mitgebracht hat, setzt sich auf die dort schon plazierte Plane und geniesst den Panoramablick auf Kapstadt und das Meer.
Die Luft wirkt klarer, die Sonne grösser und die angenehm ruhige Geräuschkulisse wird nur von leiser Musik, Gelächter und dem Rascheln des vortwährenden Windes durchbrochen.

Sobald der riesige Feuerball vom Wasser verschluckt wurde wird es Nacht. Wer keine Jacke mitgebracht hat wird anfangen zu frösteln. Doch nicht sofort nach hause zu fahren lohnt sich, denn jetzt fängt die Stadt an zu glitzern. Tausende Lichter zeigen wie gross diese südafrikanische Millionen-Stadt tatsächlich ist. Leider kann man dieses Bild nur schwer auf einer Kamera festhalten, aber dadurch lohnt sich ein Besuch um so mehr!

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Sven Klawunder

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