Erstellt am 11 November 2014

Laut einem Bericht des World Travel Markets (WTM) haben viele Destinationen in Afrika das Surfen als neuen Zielmarkt identifiziert und konzentrieren sich immer mehr auf die dazugehörige Zielgruppe.

Schätzungen zufolge gibt es etwa 35 Millionen Menschen auf der ganzen Welt, die als regelmäßige Surfer gelten. Traditionell ist die Sportart vor Allem beliebt in Amerika, Europa und Australien. Neuen Erkenntnissen zufolge ist Surfen auch immer beliebter in afrikanischen Ländern und kommt dem Tourismus daher immer mehr zu Gute. Der Bericht der WTM 2014 weist darauf hin, dass „die Kombination eines Surfurlaubs mit traditionellen afrikanischen Touristenattraktionen wie Safaris, dem Tourismus neuen Wind und stetigen Aufschwung bringen.

Vor allem Südafrika hat einen guten Ruf in der internationalen Surf-Community. Aber auch viele andere Länder greifen das beliebte Surf Thema immer mehr auf. Sierra Leone war zum Beispiel Gastgeber eines einwöchigen Wettbewerbs und Festivals im September diesen Jahres, während Ghana der Gastgeber der Afrika Surf Serie im nächsten Jahr sein wird.

Einige Spezialveranstalter in den Regionen haben sich bereits aktiv auf die Zielgruppe und den Markt spezialisiert. Warum nicht einmal einen „Familien Surf Urlaub in Madagaskar, Sansibar oder Mosambik oder ein Surf-Abenteuer in Ghana oder Südafrika mit speziell ausgearbeiteten Surf-Routen. Andere Länder mit viel Potenzial sind Elfenbeinküste, Kap Verde und Senegal.

Die Internationale Surfing Association hat die Ausweitung des Sports auf dem afrikanschen Kontinents zu einer wichtigen Priorität gemacht. Das Ziel ist die Förderung und Entwicklung der Länder, ihrer lokalen Wirtschaft und dem Tourismus, sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

„Wenn der Surftourismus sich nachhaltig entwickelt, kann es zu Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung, Bildung, Arbeitsmöglichkeiten und Infrastruktur führen“, so Sean Brody – Berater für den Verband Afrika. „Zusätzlich wirkt Surfen als Katalysator für die Friedenssicherung. Eine rundum positive Wirkung im afrikansichen Tourismussektor.

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Sven Klawunder

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